BioRob geht in die Luft – Geburtsstunde der Ballonrobotik

Leipzig, 18.11.2010

Auf der "Denkmal 2010" in Leipzig ist der BioRob das erste Mal in die Luft gegangen und gründete damit das Zeitalter der Ballonrobotik. Mit einer Weltneuheit präsentierten sich die Partner Aerobotics und BioRob auf der Messe für europäischen Fachmesse für innovative und wirtschaftliche Lösungen zur Denkmalpflege und Restaurierung.

Die Kombination aus einem Arbeitsballon mit oben angeordneter Arbeitsplattform und dem BioRob-Leichtbauroboterarm ermöglicht es nun erstmals Gewölbe und Decken ohne eine große Bodenlast zu inspizieren. Auf diese Weise können Schadstoffanalysen, Rissdiagnosen oder fotographische Dokumentationen durchgeführt werden. Zudem können Datenlogger geklebt oder auch Probebohrungen vorgenommen werden.

Herkömmliche Systeme mit Einrüstung oder Hebebühne, teilweise bis zu 15 Tonnen schwer, führen zu hohen Bodenlasten und können z.B. in Kirchen den Boden beschädigen. Außerdem kann der reguläre Betrieb oft nur eingeschränkt weitergeführt werden. Das neue System kann hingegen auch bei kleinen Zugängen angewandt werden, da der Ballon erst vor Ort innerhalb kürzester Zeit entfaltet wird. Der BioRob-Arm, der oben auf dem Ballon sitzt, wird dabei per Joystick und mittels Kamerabild vom Boden aus gesteuert.